zur Startseite zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt zum Kontaktformular zum Suchformular
Linsenmax AG
Industristrasse 52
8112 Otelfingen, CH
+41 62 836 80 10,
fragen@linsenmax.ch
Abbrechen

Lästiges Übel: Gerstenkorn im Auge – Was kann man dagegen tun?

Ein lettisches Sprichwort lautet: Zeit macht aus einem Gesternkorn eine Kanne Bier.

Leider ist damit nicht die lästige Entzündung am Auge gemeint. Gerstenkörner sind ein lästiges Übel für viele, die davon betroffen sind.

Gritli ist etwas Unangenehmenes.
Während der Arzt von Hordeolum spricht, ist die eitrige Entzündung der Talg- oder Schweissdrüsen des Augenlids als Gerstenkorn bekannt. Sie können aussen (Hordeolum externum), oder auch an der Lidinnenseite (Hordeolum internum) auftreten. Oft treten Gersternkörner zusammen mit Diabetes mellitus, einigen Magen-Darm-Erkrankungen und auch Akne auf.

Wie und warum entstehen Gerstenkörner und wie kann man sie verhindern und vorhandene entfernen?

Die Ursachen von Gerstenkörner

Gerstenkörner werden in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle durch Staphylokokken genannte Bakterien hervorgerufen.

Treten sie häufig auf, kann auch ein geschwächtes Immunsystem – etwa durch Diabetes mellitus – als Ursache für die Entzündungen verantwortlich sein.

Ist das aber nicht der Fall und Gerstenkörner treten immer wieder auf, muss man einen genaueren Blick auf die Infektionswege richten:
Unsere Hände kommen während eines Tages mit zahlreichen Bakterien in Kontakt. Wer dann ohne sich die Hände vorher zu waschen sich die Augen reibt oder Kontaktlinsen rein- bzw. herausnimmt, läuft Gefahr diese Bakterien ins Auge gelangen zu lassen.

Kontaktlinsen selbst können bei unzureichender Pflege und Reinigung zu wahren Bakterienherden werden und diese Bakterien in das Auge tragen. Ebenso kann Schminke, die nicht frei von Erregern ist, die Infektion auslösen.

Die Symptome bei Gerstenkörnern

Je nachdem um welche Art von Infektion es sich handelt, aussen oder innen, ist sie deutlich oder weniger deutlich am Auge zu erkennen.

Beim Hordeoulum internum sitzt die Infektion an der Lidinnenseite, beim Hordeolum externum an der Wimpernseite. Um die Infektion herum schwillt die Haut leicht an und es sammelt sich etwas Eiter, der irgendwann von alleine austritt. Ist das geschehen, sollte die Stelle mit Eis gekühlt werden. In manchen Fällen muss aber der Facharzt ran und das Gerstenkorn aufschneiden.

Auf keinen Fall sollte versucht werden, das Gerstenkorn selbst zu entfernen: Die Gefahr ist dabei gross, die Bakterien nicht zu entfernen, sondern noch weiter zu verteilen und so weitere Infektionen zu fördern.

Was kann man gegen Gerstenkörner tun?

In einem ersten Schritt sollte nach Rücksprache mit dem Arzt eine desinfizierende Salbe auf die betroffene Stelle auftgetragen werden.

Auch das altbekannte Rotlicht kann helfen die lästigen Infektionen loszuwerden. Verschwinden die Gerstenkörner nicht, ist ein weitere Besuch beim Arzt unumgänglich. Entweder entfernt er diese dann in einem kleinen Eingriff oder er verschreibt Augenbäder oder Kompressen aus Kamillen- oder Fencheltee.

 

Um in Zukunft die Infektion zu verhindern, sollten …

  1. die Hände vor dem Reiben im Auge oder dem Einsetzen oder Herausnehmen von Kontaktlinsen gründlichst gesäubert werden.
  2. die Kontaktlinsen regelmässig gereinigt werden. Das ist nicht nur wichtig wegen den Gerstenkörnern, sondern auch wegen anderer – ernst zu nehmender – Folgen!
    Tipp: Wer das Reinigen immer wieder «vergisst», sollte zu Tageslinsen greifen, die am Ende des Tages einfach entsorgt werden können.
  3. die Schminkutensilien ebenfalls regelmässig gereinigt und ausgetauscht werden.