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«Weine nicht, wenn der Regen fällt» – Welchen Nutzen Tränen haben

Wenn Drafi Deutscher stimmgewaltig singt «Weine nicht, wenn der Regen fällt», könnte man sich fragen:
Warum eigentlich nicht? Wir weinen aus Freude, aus Trauer oder einfach mal so.

Warum weinen wir?

Trauer, Wut, Freude – all diese Emotionen rufen bei Menschen das Bedürfnis hervor, zu weinen.
Manche tun es häufiger als andere, aber alle Menschen tun es hin und wieder. Warum rufen diese sehr verschiedenen Emotionen die gleiche Reaktion hervor? Forscher sind sich noch nicht ganz einig: Weinen kann den Mitmenschen signalisieren, dass es einem schlecht geht und so ein Mittel sein, um Hilfe zu erhalten. Weinen kann als Katharsis, also als Selbstreinigung, bei heftigen Emotionen wie Wut und Ärger dienen oder Weinen gibt den gewaltigen Emotionen ein Ventil, um danach wieder weitermachen zu können. Neben diesen eher psychologischen Funktionen haben Tränen aber noch viel wichtigere Funktionen: sie schützen unsere Augen und verbessern die menschliche Sehkraft.

Die leicht salzige Tränenflüssigkeit wir von der Tränendrüse produziert – an einem normalen Tag wird beinahe pausenlos von ihr bis zu 2,0 ml Tränenflüssigkeit produziert. Die dafür verantwortliche Drüse befindet sich am äusseren Rand der Augenlider. Die Tränenflüssigkeit gelangt dann über kleine Gänge auf die Augenoberfläche.

Warum aber schmecken Tränen salzig?

Weil der menschliche Körper nicht über eine Art «Kanalisation» verfügt, muss die Tränendrüse durch einen Trick an das benötigte Wasser gelangen.

Sie gibt Salz an das umliegende Gewebe ab, damit es – etwa wie bei gesalzenen Zucchinis – Wasser verliert und die Tränendrüse dies auffangen kann. Die Tränenflüssigkeit enthält nicht nur Salz, sondern auch weitere Mineralien, Antikörper, antibakteriell wirkende Enzyme und Proteine.

Warum brauchen wir Tränenflüssigkeit?

Wer sich fragt, warum wir so häufig blinzeln bekommt hier auch seine Antwort: Für den Schutz der Augen verteilt jeder Lidschlag die Tränenflüssigkeit gleichmässig.

Die Tränenflüssigkeit hält die Hornhaut des Auges feucht und versorgt sie so auch mit wichtigen Stoffen. Durch den «Blinzelscheibenwischer» werden ausserdem Fremdteile wie Schmutzpartikel oder abgefallene Wimpern aus dem Auge gespült und weggewischt.

Tränen haben noch eine weitere wichtige Funktion, indem sie auf der Hornhaut sie nicht nur feucht haltet, sondern auch die ungleiche Oberfläche ausgleicht, förmlich «ausbeult» und so die Sehschärfe erhöht.

Damit wir beim Zwiebelschneiden oder beim Lottogewinn weinen können, muss die Tränendrüse zunächst mehr Tränenflüssigkeit produzieren als gewöhnlich benötigt wird.
Wollen wir weinen oder wird das Auge durch Wind gereizt, beginnt die Drüse mehr Flüssigkeit zu produzieren und alle überschüssige läuft uns dann irgendwann über die Wangen.

Durch eine warme, trockene Heizungsluft, die stundenlange Arbeit am Computer oder durch Medikamente kann die Tränenproduktion beeinflusst werden.

Die Augen bemerken dies schnell und fangen an zu jucken und werden rot. Damit dies nicht passiert, kann man die Augen einfach nachbenetzen. Entsprechende Nachbenetzungslösungen sind extrem hautfreundlich und ersetzen die Tränenflüssigkeit ohne Abstriche. Mehr über trockene Augen erfährst du im Magazin: Trockene Augen – Das Sicca Syndrom als Ursache trockener Augen