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Unser Auge leistet Schwerstarbeit

Bildschirmarbeit ist Schwerstarbeit für unsere Augen. Die Augen leisten hier eine sehr einseitige Arbeit.

Die zunehmende Bindung der Aufgaben an Computer erfordert oft dass hundert Prozent der täglichen Arbeitszeit am Bildschirm verbracht werden.

Beim normalen Sehen schweift das Auge frei umher und die Anforderungen sind ausgewogen.
Bildschirmarbeit überfordert die Augen durch eine deutlich erhöhte und häufig wechselnde Anpassung an Helligkeiten und Entfernungen. Je nachdem ob Dateneingabe- oder Dialogtätigkeit überwiegen, muss das Auge verschiedene Leistungen erbringen: 12'000 bis 33'000 Kopf- und Blickbewegungen zwischen Bildschirm, Tastatur und Vorlage und 4'000 bis 17'000 Pupillenreaktionen pro Tag.

Gleichzeitig unterfordert Bildschirmarbeit das Auge durch die starre Sicht auf gleiche nahe Entfernungen, im gleichen Winkel und auf gleiche Objekte.

Die Folgen bleiben nicht aus: Bis zu 40 Prozent der Beschäftigten am Bildschirmarbeitsplatz klagen über häufige und ständige Augenbeschwerden, an Dateneingabearbeitsplätzen sind es fast zwei Drittel.

Müde, brennende und tränende Augen beeinträchtigen nicht nur die allgemeine Leistungsfähigkeit, sondern auch die Fehlerquote beim Lesen am Bildschirm. Verspannungen im Nacken und Kopfschmerzen können weitere Folgen sein.

Das Auge kann sich auf unterschiedliche Entfernungen einstellen.

Diesen Vorgang nennt man Akkommodation. Die Anpassung auf unterschiedliche Helligkeiten wird als Adaption bezeichnet.

Sind die Sehbedingungen erschwert, dann wird das Auge überbeansprucht und es kann die notwendigen Anpassungen nur noch unzulänglich herstellen.
Als Folge davon kommt es zu gesundheitlichen Beschwerden. Dies kann bis zu Sehbeeinträchtigungen durch vorübergehende Kurzsichtigkeit von ¼ bis ½ Dioptrien führen.

Häufige Fehler und Ursachen:

  • Die falsche Beleuchtungsart kann eine Rolle spielen. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass die direkt-indirekt-Beleuchtung und die Vollspektrumbeleuchtung für das Wohlbefinden am günstigsten sind.
  • Eine gewöhnliche Tischlampe reicht für die Bildschirmarbeit abends nicht aus. Ausgewogene Kontraste im Blickfeld und eine Allgemeinbeleuchtung die für ausreichende Helligkeit sorgt, sind wichtige Voraussetzungen für entspanntes Sehen.
  • Ein unscharfer und flimmernder Bildschirm, zu kleine Schriftgröße, zu große Entfernung des Schirms und Spiegelungen oder direkte Sonnenlichteinstrahlung beeinträchtigen die Erkennbarkeit und Lesbarkeit der Zeichen.
  • Augenrötungen oder Jucken und Kratzen im Auge kann seine Ursache in «trockenen Augen» haben. Sie treten häufig auf, wenn in Räumen mit trockener Luft am Bildschirm gearbeitet wird.
  • Stundenlange starre Blicke auf den Bildschirm verstärken die Augenbeschwerden. Mit «Seh-» Abwechslung durch unterschiedliche Tätigkeit und regelmäßige Kurzpausen wird dem Auge Erholung gegönnt.
  • Wird eine vorhandene Fehlsichtigkeit nicht – zum Beispiel durch Kontaktlinsen – ausgeglichen, stellt das Zusatzanforderungen an das Auge und Beschwerden können sich erheblich verstärken. Rechtzeitig für eine ausreichende Korrektur der Sehfähigkeit zu sorgen, stellt deshalb ein wichtiges Stück der individuellen Vorsorge dar.