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Schweizer Idee im Kampf gegen den Grünen Star

Mal wieder könnte einer – eben dieser – Artikel mit den Worten «Wer hat’s erfunden?» aus der Werbekampagne des Schweizer Unternehmens Ricola beginnen.

Doch geht es hier nicht um Kräuterbonbons, sondern um den Grünen Star.

Der Grüne Star (auch Glaukom genannt) ist ein Sammelbegriff von verschiedenen Augenerkrankungen.
Im Gegensatz zu dem Grauen Star, bei dem eine Trübung der Linse vorliegt, kann es beim Grünen Star zu Ausfällen des Gesichtsfeldes und im schlimmsten Fall, insbesondere wenn die Erkrankung nicht frühzeitig und fachgerecht behandelt wird, zur Erblindung kommen. In den Industrienationen ist er die häufigste Ursache für Erblindungen. Jeder zehnte Betroffene verliert infolge dieser Erkrankung seine Sehkraft.

Als grösstes Risiko für die Erkrankung wird der zu hohe Augeninnendruck genannt.

Dieser steigt insbesondere mit zunehmenden Alter, so dass das Risiko von dem Grünen Star betroffen zu sein, auch mit dem Alter steigt.

Die Forschungsabteilung der Firma Sensimed hat nun eine Kontaktlinse erfunden, die das Leben von Betroffenen verbessern soll. Der sogenannte «Triggerfish»-Sensor ist in eine weiche, hydrophile Silkon-Kontaktlinse eingebaut und wird vom Patienten 24 Stunden lang getragen.

Der eingebaute Sensor misst kontinuierlich den Augeninnendruck, indem die Durchmesserschwankungen im Hornhautanschluss aufgezeichnet werden. Um das Auge herum wird eine selbstklebende Antenne getragen, die durch ein dünnes Kabel mit einem tragbaren Rekorder verbunden ist.

Am nächsten Tag kann der Augenarzt die gespeicherten Daten sofort und kabellos über Bluetooth abrufen und auswerten.

Der Arzt ermittelt anhand der Daten über den Augeninnendruck die Medikamenten-Dosis oder schlägt eine geeignete Behandlung vor.

Noch setzen nur einige wenige Ärzte auf diese innovative Methode, um ihren Patienten die bestmöglichste Behandlung zugutekommen lassen. Die Schweizer haben mit dieser Technik aber schon jetzt gezeigt, was durch Kontaktlinsen alles möglich gemacht werden kann!