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Möhren gegen schlechte Augen: Stärken Karotten die Sehkraft?

Wer kennt nicht die Situation, dass ein kleiner Junge seinen Teller von sich schiebt und die arme aufmüpfig verschränkt?

Jede Oma, jeder Opa und alle Eltern können sich das sehr gut vorstellen. Der Stein des Anstosses für diesen Protest ist häufig die Karotte.

Ob Möhre, Karotte oder Rüebli genannt – wir alle wissen ganz genau, dass das enthaltene Vitamin A gut für unsere Augen ist. Aber stimmt das auch? Linsenmax klärt auf!

Was ist drin in der Möhre?

Zunächst müssen wir wissen, was eigentlich in der Möhre eigentlich ist. Herausragend ist natürlich das Carotin, das der Möhre ihre typische, knall-orangene Farbe verleiht.

In keinem anderen Gemüse der Welt gibt es so viel Carotin wie in der Möhre. Es findet sich in zwei Formen wieder:
dem Alpha- und dem Beta-Carotin. Letzteres ist als Provitamin A eine Vorstufe des Vitamins A. Genau hier wird es interessant für uns, denn Vitamin A ist wichtig für unsere Sehfähigkeit. Es unterstützt das Nachtsehen, unser Immunsystem und das Wachstum der Zellen.

Ausserdem findet sich Vitamin B (hier vor allem B1, B2 und B6) Vitamin C, Kalium und Eisen reichhaltig in dem gesunden Gemüse – besonders interessant ist die Möhre deshalb auch für Eltern mit Kleinkindern, fördert es doch die Blut- und Zahnbildung des Nachwuchses.

Im Durchschnitt – natürlich hängt es unter anderem von der Sorte ab – enthalten 100 Gramm Karotten rund 330 Milligramm Kalium, 36 Milligramm Phosphor, 35 Milligramm Kalzium, 13 Milligramm Magnesium und 0,3 Milligramm Eisen.

Wie können Möhren unseren Augen helfen?

Das enthaltene Carotin ist ein fettlöslicher Bestandteil. Will man es also über die Nahrung aufnehmen, muss man etwas Fett beimischen. Das geht besonders einfach, wenn die Möhre zerkleinert und gekocht wird.

Aber auch als Snack zwischendurch in Kombination mit einem Dip ist die Aufnahme für den Körper kein Problem.

Helfen Möhren unseren Augen denn überhaupt?

Die Antwort ist eindeutig: ja! Das umgewandelte Vitamin A unterstützt die Sehkraft. Gerade bei einem massiven Mangel dieses wichtigen Vitamins kann es im schlimmsten Fall zu Nachtblindheit, ausgetrockneter Hornhaut oder einer Hornhautentzündung kommen.

Vitamin A ist nicht in der Lage, unser Sehvermögen massiv zu verbessern, aber es ist doch essenziell für unsere Augen. Vitamin A ist deshalb besonders hilfreich, weil es Teil des Rhodopsins ist. Rhodopsin ist ein Seh-Pigment in unseren Augen. Außerdem unterstützt Vitamin A das Zellwachstum.

Übrigens: Auch Süsskatoffeln, Grünkohl, Spinat, Feldsalat und andere Gemüsesorten enthalten ebenfalls grosse Mengen des (Beta-)Carotins.
Wenn der kleine Junge am Mittagstisch kein Orange mehr sehen kann, gibt es glücklicherweise Ausweichoptionen.