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Schadet Dunkelheit unseren Augen, wenn wir lesen?

Dass ein «Psssssst…» in Bibliotheken zu hören ist, ist keine Seltenheit.

Dass hingegen jemand protestiert, weil das Licht angeschaltet wird, sehr wohl. Während die gängige Meinung ist, Lesen in der Dunkelheit schade dem menschlichen Auge, gibt es einige, die das Gegenteil behaupten.

Aber was ist wahr, und was ist falsch? An alle Kinder, die heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke den Lieblingsabenteuern folgen, weil ihre Mutter das Lesen spät abends verboten hat: Aufpassen! Linsenmax klärt auf – und danach könnt ihr es eurer Mutter weitersagen.

Was passiert beim Lesen in der Dunkelheit?

Unsere Pupille nimmt beim Lesen immer einen kleinen Satz von Zeichen in den Fokus, um sie zu erkennen.

Bei schlechterer Beleuchtung wird die Pupille grösser, wodurch sich die Tiefenschärfe unseres Sehens verschlechtert. Das Auge erfordert nun eine höhere Konzentration, um das Geschriebene auch entziffern zu können. Wie auch bei flackerndem Licht wird das Auge schneller müde und man fühlt sich angestrengt.
Das führt zu Kopfschmerzen und geröteten Augen. Ausserdem werden Farben weniger kontrastreich wahrgenommen und trotz des gleichen Leseabstandes verschlechtert sich die Schärfe.

Eine dauerhaft negative Auswirkung hat das gelegentliche Lesen im Dunkeln jedoch nicht.

Gerade wenn das Auge danach Zeit zur Regeneration erhält, zum Beispiel durch Schlaf, sind keine langfristigen Schäden zu befürchten.

Ob man dabei seine Kontaktlinsen oder seine Brille trägt, macht übrigens nur einen geringen Unterschied. Ist man zum Lesen jedoch auf die Sehhilfe angewiesen und gewöhnt, sollte man das auch im Dunkeln tun. Ansonsten ermüden die Augen noch schneller und je nach Sehstärke kann es zu ungemütlichen Kopfschmerzen kommen.

Ideal ist aber ein natürliches Tageslicht zum Lesen – also unbesorgt raus auf den Balkon mit dem aktuellen Lieblingsschmöker!