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Warum sind in der Nacht alle Katzen grau? Wir bringen Licht ins Dunkel!

Das Auge ist ein anatomisches Wunderwerk.

Mehr als eine Million Nervenfasern transportieren die Bilder vom Auge ins Gehirn.

Die strahlende Sonne auf einer grünen Wiese, ein farbenprächtiger Regenbogen, die Sterne am Firmament …
Das sind alles wunderschöne Erlebnisse, doch sobald wir die Augen schliessen, wird es dunkel und diese Eindrücke sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt, warum die Menschen im Dunkeln umhertapsen und nur eingeschränkt sehen können.

Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund.

Für das Sehen sind der Aufbau und die Funktion der Netzhaut verantwortlich.

Diese ist mit etwa 125 Millionen Sehzellen ausgestattet, die sehr lichtempfindlich sind.

Diese Sehzellen werden dabei in Stäbchen und Zapfen unterteilt. Für das Farb- und Kontrastsehen sind die Zapfen verantwortlich, die lichtempfindlichen Stäbchen sind für das Schwarz-Weiss-Sehen (auch als Hell-Dunkel-Sehen bezeichnet) und die Bewegungswahrnehmung verantwortlich.

Die Zapfen benötigen viel Licht von aussen, damit sie angeregt werden.

Dadurch ist es dem menschlichen Auge nur am Tag möglich, die Farben in ihrer gesamten Pracht zu erkennen.

Sobald es dunkler wird, legen auch nach und nach die Zapfen ihre Arbeit nieder.
Irgendwann sind dann lediglich die Stäbchen für das Sehen verantwortlich.

Da diese aber nur schwarz, weiss und verschiedene Graustufen erkennen, löst such dann auch unser Sprichwort «Nachts sind alle Katzen grau» auf! Im Dunkeln fehlt es uns schlichtweg an den Rezeptoren, um Farben wahrnehmen zu können. Dabei helfen auch keine Kontaktlinsen, denn es handelt sich um ein natürliches Verhalten der Augen.

Wer es noch genauer wissen will, der kann bei Wikipedia schnuppern – hier ein erster Auszug:

«Die Stäbchen des Menschen enthalten eine Form des Sehpigments Rhodopsin, die am empfindlichsten für Licht mit einer Wellenlänge von etwa 500 nm (blaugrün) ist. Diese Sinneszellen sind hauptsächlich für das Sehen in der Dämmerung und bei Nacht wichtig, da sie schon bei geringer Lichtintensität arbeiten. Durch die Stäbchen können keine Farben unterschieden werden, weil im Gegensatz zu den Zapfen alle Stäbchen dasselbe Empfindlichkeitsspektrum aufweisen. Im Aussenbereich der Netzhautmitte (5 – 6 mm) überwiegt die Zahl der Stäbchen, wodurch der Mensch bei Dämmerung in der Peripherie besser sieht als im Zentrum. Insgesamt befinden sich im menschlichen Auge etwa 120 Millionen Stäbchen.»