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Schneeblindheit – Warum UV-Schutz im Winter wichtig ist

Endlich ist er da, der Winter!

Es schneit, die Kinder bauen Schneemänner und stürzen sich in wilde Schneeballschlachten.

Der Glühwein erfüllt die Luft in einen herrlich weihnachtlichen Duft und die Sachen für den Winterurlaub werden gepackt. Und wir wollen dir den Spass am Winter keinesfalls verderben, aber dich auf eine Sache hinweisen. Hast du schon einmal von Schneeblindheit gehört? Nein? Dann ist dieser Artikel besonders wichtig für dich.

UV-Strahlung auch im Winter ein Thema

Der Schnee hat eine interessante Wirkung: Er verstärkt die Reflexion des Sonnenlichtes um ein Vielfaches.
Infolgedessen nimmt auch die UV-Strahlung zu und genau diese kann unseren Augen gefährlich werden. Zwar kann unser Auge einen Teil der gefährlichen Strahlung absorbieren, aber bei zu starker Strahlung kommt es zu einem «Sonnenbrand».

Die Hornhaut und die Bindehaut der Augen werden im schlimmsten Fall zerstört. Die Folge sind starke Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, Hornhautenzüdung, Lidkrämpfe, leichte Sehstörungen, Tränenfluss, gerötete Augen und ein unangenehmes Fremdkörpergefühl im Auge. Dies nennt der Mediziner aktinische Keratopathie – Schneeblindheit. Tückisch ist insbesondere, dass sie erst mit einer Verzögerung von drei bis zwölf Stunden auftritt.

Übrigens: Nicht nur Schnee kann Ursache für Schneeblindheit sein. Auch die künstliche geschaffene UV-Strahlung bei UV-Lampen kann dazu führen. Verhindern kannst du das, indem du eine gute Sonnen- bzw. Schutzbrille mit hohem UV-Schutz trägst.

Ist es aber erst einmal so weit gekommen, solltest du umgehend einen Augenarzt aufsuchen!

Ergreife als Sofortmassnahme zunächst eine Abdunklung der Augen. Mittels eines feuchten Tuches sollten die Augen zudem leicht gekühlt werden.

Dann aber steht sofort der Gang zum Augenarzt an: Er wird dir mit einer einmaligen Anwendung von Lokalanästhetika-Augentropfen, einer Augensalbe oder entzündungshemmenden und schmerzlindernden Augentropfen helfen.

Die Regeneration der Augen dauert in der Regel bei leichteren Fällen ein bis zwei Tage. Bei schwereren Fällen kann es zu Vernarbungen der Hornhaut und Schäden an der Netzhaut kommen. Diese Folgen werden insbesondere gefördert, wenn du nicht zu einem Augenarzt gehst!