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Gesundheit | 09. Mai 2016

Trockene Augen – Das Sicca-Syndrom als Ursache trockener Augen

Trockene Augen - Ursachen und Lösungen
Trockene Augen - Ursachen und Lösungen

„Warum reibst du dir denn ständig in den Augen?“ Nach Schätzungen leidet etwa jeder Fünfte Patient bei Augenärzten unter trockenen Augen – die Folge davon ist ein brennendes, juckendes und unangemessenes Gefühl. Im Fachjargon sprechen Mediziner vom Sicca-Syndrom. Wie es entsteht und was dagegen unternommen werden kann, wird in diesem Artikel aufgeschlüsselt.

Der Tränenfilm der Augen besteht aus drei dünnen Schichten, die den Augapfel umgeben. Diese schützen die Augen vor Schmutzpartikeln, lassen die Lider reibungslos hoch- und herunterklappen und grenzen das Auge von der umgebenden Luft ab. Trocknet dieser Film aus, so trocknen Horn- und Bindehaut des Auges aus. Dann beginnen das Jucken, das Brennen und ein unangenehmes Fremdkörpergefühl.

Ursachen können allgemein entweder (1) hypovolämischer sein, das heisst, das Auge produziert zu geringe Mengen der Flüssigkeit oder (2) hyperevaporativer Form sein, das heisst, der Tränenfilm verdunstet schneller als gewöhnlich. Letztere Form hängt auch mit der Zusammensetzung des Tränenfilms zusammen, die sich durchaus ändern kann.

 

Ursachen und Lösungen für trockene Augen

 

Häufig stellen  äussere Einflüsse die Ursache für trockene Augen dar, so zum Beispiel:

-          Bildschirmarbeit („Office Eye Syndrom“)

-          Klimaanlagen und Luftgebläse

-          Trockene Heizungsluft

-          Rauch (z. B. von Zigaretten)

-          Kontaktlinsen

Das sogenannte „Office Eye Syndrom“ ist keine seltene Diagnose für Menschen, die viel und lange an Computerbildschirmen arbeiten müssen. Durch das Starren auf den Bildschirm verringert sich der Lidschlag des Auges. So kann der Tränenfilm nicht mehr regelmässig erneuert werden, die Folge: Er trocknet aus. Wer häufig und längere Zeit an Computern arbeitet, kann trockene Augen durch das regelmässige Abwenden vom Bildschirm und dem bewussten Zwinkern vorbeugen. Pausen lassen zu, dass sich der Film regeneriert.

Auch Klimaanlagen und Luftgebläse im Auto oder in der Wohnung (z. B. Ventilatoren) können dazu beitragen, dass die Augen schneller austrockenen als üblich. Zugluft begünstigt diese Entwicklung. Richte deshalb Ventilatoren niemals direkt auf das Gesicht aus und setze dich nicht in den Zugkorridor. Während diese Gründe eher im Sommer auftauchen, kann im Winter die trockene und warme Heizungsluft ein Austrocknen begünstigen. Dagegen hilft es, die Luftfeuchtigkeit bspw. mit einer Schale Wasser auf der Heizung zu erhöhen. Ebenso ist Rauch schädlich für die Regeneration des Tränenfilms. Hier kann eine regelmässige Lüftung des Raumes Abhilfe verschaffen.

Kontaktlinsen bedecken die Augen zu einem Teil und verstärken unter Umständen auch die Verdunstung, denn unter der Linse wird es schneller warm als gewöhnlich. Alle modernen Linsen bieten deshalb neben hoher Sauerstoffdurchlässigkeit auch einen angemessenen Wassergehalt, um auszutrocknende Augen zu verhindern. Sollte es dennoch regelmässig zu trockenen Augen kommen, ist es ratsam, eine andere Kontaktlinsenmarke zu probieren, die einen höheren Wassergehalt bietet.

In diesen Fällen rät es sich zudem, immer eine der handlichen und günstigen Benetzungslösungen dabei zu haben. Mit wenigen Tropfen unterstützen diese den natürlichen Tränenfilm des Auges.

 

Daneben gibt es zahlreiche Ursachen, die im Körper selbst liegen:

-          Alter

-          Hormone

-          Medikamente

-          Erkrankungen

Im Alter verändert der Körper die Produktionsmenge der Tränenflüssigkeit. Aus diesem Grunde leiden insbesondere ältere Menschen häufiger unter dem Gefühl trockener Augen als jüngere Leute. Bei Frauen kommt zusätzlich der Hormonhaushalt dazu: Er kann dazu führen, dass der Körper die Produktion des dünnen Films reduziert. Dies kann natürlich sein, aber auch an der Pille liegen. Ebenso führen andere Medikamente dazu, dass sich Zusammensetzung und Menge des Tränenfilms verändert (zum Beispiel Antiallgergika, Medikamente gegen Bluthochdruck, Antidepressiva etc.). Aber auch Erkrankungen des Körpers, wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Virusinfektionen etc., können einen spürbaren Einfluss haben. In diesem Fall empfiehlt sich grundsätzlich die Konsultation des behandelnden Arztes! Daneben kann eine Nachbenetzungslösung, die von vielen Herstellern (z. B. BioTrue von Bausch + Lomb) angeboten wird, Abhilfe verschaffen.

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