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Beim Onkel Doktor: Wie der Augenarzt deine Augen unter die Lupe nimmt

Bei akuten Beschwerden oder wenn sich die Sehleistung merklich verschlechtert hat, geht man sofort zum Augenarzt. Doch wie lange liegt denn dein letzter Besuch zur Routinekontrolle der Sehleistung zurück?

Hand aufs Herz: Geht diese Untersuchung auch in deinem vollen Kalender unter? Dann ist jetzt die Zeit gekommen, das zu ändern.

Man sollte regelmässig jedes Jahr den Optiker aufsuchen, um feststellen zu lassen, ob sich die Sehstärke geändert hat. Dies lässt sich oftmals subjektiv nicht bewerten, aber eine falsche Sehstärke kann die Augen übermässig ermüden und Nackenverspannungen sowie Kopfschmerzen auslösen.

Ab dem Alter von 40 Jahren empfiehlt es sich auch, den Augenarzt alle zwei Jahre zu besuchen.

Vor allem um Alterskrankheiten an den Augen wie z.B. den Grünen Star (Glaukom) rechtzeitig entgegenwirken zu können. Auch wenn man oft Kopfschmerzen beim Lesen bekommt, sollte man dem auf den Grund gehen.

Wenn man noch nie Sehbeschwerden hatte und nun selber feststellt, dass man schlechter sieht, sollte der erste Gang natürlich zum Augenarzt gehen. Dieser macht im Gegensatz zum Optiker auch Augenhintergrunduntersuchungen und verfügt über medizinisches Fachwissen und Erfahrung.

Der Augenarzt untersucht bei einer typischen Untersuchung Folgendes:

  • Zuerst wird die Sehstärke bestimmt mithilfe eines Sehtests. Wenn eine Brille vorhanden ist, wird der Test auch mit Brille durchgeführt.
  • Danach wird mit einer Apparatur namens Autorefraktometer das Auge vermessen. Mit diesen Werten kann dann der Wert der Brille mit den Werten der Augen verglichen werden.
  • Als Nächstes wird der Augeninnendruck mit einem Lufttonometer gemessen. Hier wird das Auge mittels Luftstössen irritiert.
  • Mit zusätzlichem Testen, kann der Arzt(helfer) eine mögliche Schielneigung feststellen.
  • Danach untersucht der Arzt die Augen mit einer Spaltlampe. Diese ist ein Mikroskop mit starker Beleuchtung um das Auge detailliert zu begutachten.

Jetzt klärt sich meistens schon, ob nur eine Anpassung der Sehstärke vorgenommen werden muss oder ob noch weitere Untersuchungen vonnöten sind.
Ob Kontaktlinsen verwendet werden können, ermittelt der Arzt anhand der Befeuchtung der Augen. Einige Menschen können keine Kontaktlinsen tragen, weil ihre Augen zu trocken sind.

Weiter kann, das Gesichtsfeldes, das Farbensehen und die Gesundheit der Netzhaut untersucht werden. Der Optiker hingegen misst die Sehleistung, macht ein Rezept für neue Brillengläser und die Kontaktlinsenanpassung. Er kann und darf, keine weiteren Untersuchungen vornehmen um andere mögliche Erkrankungen der Augen fest zu stellen bzw. aus zu schliessen.

Wer, medizinisch, auf Nummer sicher gehen will, geht zum Augenarzt.

Die Kosten für eine normale Voruntersuchung für Kinder wie Erwachsene werden von der Grundversicherung der Krankenkasse getragen.

Man kann sich deshalb bei Beschwerden oder zur Vorsorge vertrauensvoll an seinen Augenarzt wenden.